Kurz erklärt

Die Widerstands- und Anpassungsfähigkeit einer Gesellschaft, Organisation oder Einzelperson gegenüber Informationsmanipulation.

Resiliente Systeme lassen sich durch Desinformation nicht ohne Weiteres destabilisieren, erkennen Manipulationsversuche früher und kehren nach einem Vorfall rascher in einen handlungsfähigen Zustand zurück.

Resilienz ist damit der entscheidende Gegenbegriff zur rein reaktiven Abwehr: Statt jede einzelne Falschinformation im Nachhinein zu widerlegen, zielt sie darauf, die Anfälligkeit von vornherein zu senken. Dazu gehören Medien- und Informationskompetenz, das Prebunking (vorbeugendes Aufklären über Manipulationstechniken, bevor sie wirken), belastbare institutionelle Prozesse sowie ein hohes Grundvertrauen in verlässliche Informationsquellen. In der EU-Terminologie ist der Aufbau gesellschaftlicher Resilienz eine der tragenden Säulen im Umgang mit FIMI.

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